600 Jahre Laubegast

Weihe Gedenktafel Neuberindenkmal

gerhard_schaarschmidt

Am 21. März 2009 um 14.00 Uhr wurde am Neuberindenkmal (Laubegaster Ufer / Ecke Fährstraße) eine Gedenktafel zu Ehren des Laubegaster Chronisten Gerhard Schaarschmidt angebracht. Herr Schaarschmidt forschte zeitlebens in der Geschichte Laubegasts – speziell verbunden mit der Neuberin. Ihm haben wir heute die Vielzahl vorhandener Dokumente, Anekdoten, Geschichten und Überlieferungen aus der Geschichte von Laubegast zu verdanken.

Medaille zum Festjahr

Medaille zum Festjahr 600 Jahre LaubegastZERTIFIKAT – Medaille 600 Jahre Laubegast – 1408 – 2008

Der renommierte Bildhauer Wieland Förster, 1930 in Dresden-Laubegast geboren, entwarf die Gedenkmedaille zum 600jährigen Jubiläum seines Heimatortes.

Auf der einen Seite der Medaille ist die “Fliegende Fähre” zu sehen. Die Gierseilfähre war 200 Jahre eine Sehenswürdigkeit von Laubegast.
Grundlage für die Umschrift ist eine Erwähnung von Laubegast als “Zwirnerdorf” aus dem Jahre 1717.
Die andere Seite zeigt Försters Plastik “Die Elbe”, die er nach der Jahrhundertflut 2002 schuf.
Der weibliche Torso versinnbildlicht das bedächtige Strömen des Flusses, trägt aber auch Züge des Aufbegehrens und der Ungebärdigkeit.

Erlebnistage Mosaik und ältester Triebwagen Dresdens

mosaikÜbergabe eines Wandmosaiks von Laubegastern für Laubegaster

it großem öffentlichen Interesse wurde am 29.08.2008 um 18.00 Uhr das 3 x 1,40 m große Wandmosaik an der Grundstücksmauer Österreicher Straße / Ecke Liehrstraße feierlich den Laubegastern übergeben.

Zahlreiche Laubegaster und Besucher hatten sich vor dem noch verhüllten Kunstwerk versammelt.

Nach einer kurzen Ansprache durch den Laubegaster Künstler Siegfried Sack, der zusammen mit seiner Frau und Kindern der 64. Mittelschule die Vorlage für das Mosaik fertigte und Mosaikleger Torsten Sändig, der zusammen mit Freunden und Nachbarn in liebevoller Kleinarbeit das Mosaik in seiner Werkstatt entstehen ließ, wurde die Enthüllung von großem Beifall begleitet.

Anschließend war bei einem Glas Sekt ausreichend Zeit, mit den Künstlern selbst über deren Arbeit zu sprechen.

Text/Fotos: kh

Laubegaster Frühstück 2008

1. Laubegaster Frühstück 2008

Niemals hätten die Organisatoren mit solch einem großen Zuspruch gerechnet!

Bei strahlendem Sonnenschein sah man am Sonntag Morgen einen nicht enden wollenden Strom von Laubegastern und Besuchern mit kleinen Wägelchen, Rucksäcken und Körben voller Frühstücksleckereien in Richtung Elbe ziehen.

Die mitgebrachten Utensilien wurden entlang des Elberadweges aufgebaut – dann ging es zum Festgottesdienst am Neuberindenkmal.

Anschließend wurde das Frühstück eröffnet. Immer mehr Menschen gesellten sich hinzu. Die “Frühstückstafel reichte tatsächlich vom Kanuverein bis nach Altlaubegast.

600 Jahre Laubegast

600 Jahre Laubegast logoIm Jahr 2008 feierte Laubegast das 600. Jahr seiner Ersterwähnung.

Von Januar bis Dezember lockten unzählige Veranstaltungen. Organisiert wurde das ganze von einem engagierten, ehrenamtlich arbeitenden Festkommitee, was erstaunliches auf die Beine stellte. So gab es sportliches, besinnliches, lyrisches, festliches…

Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie einen kleinen, sehr kleine Rückblick zu den Veranstaltungen im Festjahr.

Wir danken an dieser Stelle noch einmal allen Helefern und Sonsoren.

Festumzug am 7. September 2008

Bismarck Ehrengarten

Engaus Ehrengarten - Weihe

„Hier ist´s halt anders, wie anderswo!“

Otto Engau (1848 – 1925) war wohl eine der schillerndsten Persönlichkeiten von Dresden-Laubegast. Der Gastwirt und glühende Verehrter des „Eisernen Kanzlers“ schuf auf seinem Grundstück den „Bismarck Ehrengarten“ in dem ca. 500 Platten, Steine und Reliefs zu besichtigen waren. Alle von Stätten, die mit dem Lebenslauf Bismarcks in Zusammenhang standen. Als der Garten geschlossen wurde, verschwand der Großteil der Ausstellung.

Lieder von Fluss…

Lieder von Fluss und Heimat

Wie viele Leute würden Ende Mai zum Hören von Volksliedern an die Elbe kommen? Gute Frage. Doch die Organisatoren hatten die Latte sogar noch etwas höher gelegt und “zum gemeinsamen Singen und Hören von Volksliedern” eingeladen.
Schon vor dem offiziellen Beginn summten sich die Chormitglieder ein und das “Fährmann, Fährmann, komm und hol’ über” klang durch den Fährgarten Hesse.

Die Sängerinnen und Sänger der Laubegaster Kantorei unter Leitung von Gerlinde Becker und der Seniorenchor “musica 74” (Leitung Alexej Fomenkov) hatten bei diesem Auftritt im alten Dreiseitenhof sichtlich ihre Freude. 20 Lieder erklangen, darunter einige Strophen aus dem Klag- und Betlied aus dem Jahre 1774, das erst 2008 wieder aufgefunden wurde. Und bei “Alle Vögel sind schon da” und “Wenn alle Brünnlein fließen” konnten dann auch alle Gäste mitsingen.

- text: bs -

Vernissage “Meine Farben”

Vernissage “Meine Farben” – Malerei von Evelyn Sonntag

am 24.04.2008 in der Zahnarztpraxis Dr. Seydewitz, Österreicher Str. 53

Warum ich male:

1. Das Malen ist der wichtigste Weg, auf dem ich zu mir selbst finde und etwas von mir selbst erkenne, was ich auf anderem Wege nicht finden kann.
2. Die expressive Ausdrucksform ist mir nur in der Malerei – nicht aber im alltäglichen Leben gegeben. Sie ist meine zweite Seite, die normalerweise nicht sichtbar ist.
3. Es ist die Lust, eine neue, möglichst ganze Welt zu schaffen, denn ein Bild in seiner Form ist nicht Willkür, sondern ein in sich geschlossenes Ganzes – ein in sich stimmiger Organismus aus unendlich vielen Beziehungen.
4. Das Malen ist eine andere Art des Philosophierens – nur mit anderen Mitteln.

Lesen macht Spaß

Der Förderverein „ Laubekids &Co.“ e.V.
Lesen macht Spaß

Unter diesem Motto lud der Förderverein am Sonnabend, d.19. April 2008 in das Kinder- und Jugendhaus Laubegast ein.
Traditionsgemäß war Familientag angesagt, wie immer liebevoll vorbereitet (es gibt wieder leckeren Kuchen & Kaffee!) von den im Verein ehrenamtlich arbeitenden Mitarbeitern Carmen, Michaele, Birgit, Katharina, Jörg .

Frau Hoffmann von der Laubegaster Bibliothek stellte schöne Bücher für unterschiedliche Altersstufen vor, las einige an, unterhielt sich nett mit den Kindern darüber und ließ ihnen Zeit, darin zu stöbern.
Eine gute Idee des Fördevereins in gemeinsamer Absprache mit der Bibliothek, Kinder mit Eltern und Büchern zusammenzuführen.
Denn:
Kinder brauchen Bücher und Eltern, die das begreifen.
Lesen will gelernt sein- Zuhören noch mehr.

- text: anek -

Sport in Laubegast

Sport in Laubegast

Kinder und Jugendliche aus vier Schulen unseres Ortsamtbereiches Leuben trafen sich am Dienstag, den 08.04.2008, 13.30 Uhr am – alten Elbarm – zwischen Laubegast und Tolkewitz zum „ ELBWIESENLAUF“.

83 Läuferinnen und Läufer bewiesen auf der ca. 1 km langen und recht anspruchsvoll ausgewählten Runde eine hohe Bereitschaft. Von begeisterten jungen Zuschauern angefeuert erreichten alle Teilnehmer das Ziel. Die gastgebende 95.Grundschule „Caroline Neuber“ und die 44. Grundschule aus Tolkewitz schickten 51 Sportlerinnen und Sportler auf die Strecke. Die Verantwortlichen der 64. Mittelschule „Hans Grundig“ und der 66. Mittelschule aus Leuben freuten sich über das Engagement ihrer 29 Schülerinnen und Schüler.

Hier die ZEITEN der SIEGER:
4. Klasse – Florian Franke 95.GS „Caroline Neuber“ 3:19 min.
(1 km) Emilia Kimmer 95.GS „Caroline Neuber“ 3:38 min.
7./8.Klasse – Tom Krause 66. MS 7:12 min.
(1,8 km) Maria Rösch 66. MS 7:52 min
9./10.Klasse – Maik Krause 64.MS „Hans Grundig“ 11:25 min.
(2,7 km) Corinna Nieke 64.MS „Hans Grundig“ 12:38 min.
Erwachsene – Detlev Küttler aus Tolkewitz 11:13 min.
(2,7 km) Cordula Hantzsche aus Schmiedefeld 14:07 min.

Bei recht wechselhafter — Wettervorschau– war gerade der Dienstag von den Meteorologen freundlicher gestaltet. Die Veranstaltung war somit regenfrei. Bei den in würdiger Form durchgeführten Siegerehrungen erfreuten wir uns sogar an einigen Sonnenstrahlen!!!

Zuverlässig und kompetent arbeitete nun zum wiederholten Mal die „prime event managment S-AG“ der 64. MS „Hans Grundig“ unter Leitung von Herrn Werner.
Der umsichtige Einsatz der Organisatoren garantierte die erfolgreiche Durchführung des „Elbwiesenlaufes“ 2008. Ein Dank geht an Herrn Dr. Zschiedrich, den Rettungsdienst Th. Ortschonovsky, die Sportlehrer der 95.GS „Caroline Neuber“, die Hortnerinnen mit Frau Pietruschka und den Hausmeister Herrn Paust.
- text: fk -